JUDOKAN Aschaffenburg e.V. blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück

Am Freitag fand in der Pizzeria Poseidon die Jahreshauptversammlung mit Wahlen des JUDOKAN Aschaffenburg statt.  Vorausgegangen war die traditionelle gemeinsame Judo-Trainingseinheit mit Eltern und Kindern, sofern man bei einem zweieinhalb Jahre alten Verein von „Tradition“ sprechen kann. Wie immer gab dabei es großes Gelächter und teilweise diebische Freude bei den „erfahrenen“ Kleinen, wenn sich die Großen mal wieder zu dusselig anstellten. Der anschließende Verwaltungsakt im Zuge der Hauptversammlung gestaltete genauso erfreulich und unkompliziert. Erstmals konnten die Mitglieder über einen  vollständigen Haushalt des Jahres 2015 abstimmen, da im Gründungsjahr 2014 lediglich ein Rumpfetat basieren auf drei Monaten erstellt wurde. Die finanziellen Rahmenbedingungen des JUDOKAN sind geprüft einwandfrei und basieren auf einer gesunden Schwarzen Null, gar nicht so selbstverständlich für eine noch so junge Gemeinschaft. Daher wurde die bisherige Vorstandschaft von der Versammlung einstimmig entlastet. Der erste Vorsitzende Alexander Jager konnte natürlich auch bereits für 2016 einen groben Überblick zu den finanziellen Mitteln nennen. Auch hier setzte sich der positive Trend fort. Hauptgrund für diese schöne Entwicklung war die gestiegene Mitgliederanzahl trotz der üblichen Fluktuation im Kinderbereich. Zählte der Verein bei seiner Gründung, als Tiefstand etwas weniger als 60 Personen, so übten (Stand 30.11.2016) nahezu 100 Personen den Judosport aus. Auffällig war dabei die hohe Zuwanderung ganzer Familien. Das Konzept der der zweigleisigen Förderung von Wettkampf-/Leistungssport und Freizeitsport ging offensichtlich auf. Natürlich spielte die enge Kooperation mit dem Friedrich-Dessauer-Gymnasium, insbesondere mit dessen Sportklassen eine fundamentale Rolle im Bereich der Wettkampfaktivitäten. So ist es auch zu erklären, dass von den Vereinstrainern im Jahr 2016 geschätzt ca. 70 Judoka zu einer Gürtelprüfung vorgestellt wurden, die als Gradmesser für die technische Ausbildung der Athleten im Judo gilt. Natürlich konnten dies nicht alles eigene Vereinsmitglieder sein, sondern die Anzahl setzt sich aus Freitzeitsportlern der Schule, ohne Vereinsbindung sowie Mitgliedern anderer Verein aus der Region zusammen, die das Angebot des Vereines kostenfrei nutzen. Jager ist stolz darauf, dass der JUDOKAN wieder eine so wesentliche Rolle zur Vermittlung des Judosports am Untermain einnehmen kann. Dies zeigt auch, das Alexander Jager als verdiente Einzelpersönlichkeit und damit JUDOKAN Aschaffenburg e.V. einen der Jugendleiterpreise der Stadt Aschaffenburg erhalten hat (Main-Echo berichtete am 13.12.2016). Auf Grund der großen Nachfrage konnte im Winterhalbjahr 2016/2017 nun auch eine vierte Trainingseinheit Donnerstags von 18:30 h bis 20:00 h im FDG realisiert werden, die sich speziell an die wettkampfbereiten Kinder richtet. Gleichfalls wurde dafür die zur Verfügung stehende Mattenfläche aufgestockt. Bereits jetzt stehen aber auch die ersten Eckdaten der  Planungen für 2017 im Freizeitbereich fest. So wird es sicher wieder gemeinsame Besuche der Eissporthalle und des DAV Kletterhauses geben, zu denen wie immer auch vereinsextern Sportinteressierte eingeladen sind. Im sportlichen Rahmen gab es 2016 ebenfalls bemerkenswerte Vereinserfolge. Tanja Wegmann wurde im Seniorenbereich U30 Deutsche Meisterin in ihrer Altersklasse. Lisa Heckler erreichte in der Alterklasse unter 15 Jahres die Bayerische Krone und erkämpfte sich auf der Süddeutschen Meisterschaft die Bronze Medaille. Dominik Anzmann sicherte sich ebenfalls in der Altersklasse U15 den dritten Platz auf der Bayerischen. Bei den jüngsten konnte Jager auch auf einige Unterfränkische Titel zurückblicken. Bei den bereits geschilderten Gürtelprüfungen haben sich auch die Judokan-Älteren weiter qualifiziert so erreichten in 2016 Jens Erbstößer den 2. und Fabio Peccia den 1. Dan (Schwarzgurt). Für die anstehenden Neuwahlen stand auch nahezu das ganze bisherige Team zu Verfügung und wurde einstimmig wiedergewählt. Die Ansprechpartner des Judokan Aschaffenburg e.V. sind für die nächsten zwei Jahre: 1. Vorsitzender Aleander Jager, 2. Vorsitzender Jens Erbstößer, Jugendvertreter Patrick Majnusz, Vertreterin der Frauen Tanja Wegmann, Bestellter Ausbildungskoordinator/Öffentlichkeitsarbeit Martin Langermann

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