Mit Samba Rhythmen auf dem Judo „Way to Rio“

Am Faschingsfreitag 2016 veranstalteten die Kooperationspartner JUDOKAN Aschaffenburg e.V. und das Friedrich-Dessauer-Gymnasium ein Mottotraining. Die bayernweite Aktion „Way to Rio“ wurde erstmals öffentlich als Trainingseinheit in die Tat umgesetzt und genutzt, die Aufmerksamkeit der Schüler des Gymnasiums sowie jene der Judoka aus dem Verein bereits schon jetzt auf die Sommerolympiade und die Paralympics in Brasilien zu richten.

Mit Musik, Dekoration, Spielen und natürlich den Techniken des historischen Kampfes zwischen Kimura und Gracie in Rio wurde die von Jens Keidel und Florian Ellmann vorbereitete Einheit zum Erlebnis für die mehr als 60 Teilnehmer. Auch die extra eingeladenen Eltern hatten großen Spaß an der schweißtreibenden Aktivität des Nachwuchses. Sie wurden von Martin Langermann, als Vertreter des FDG und Jens Erbstößer (Stellv. Vorsitzender Judokan) bei einem, anfangs parallel stattfindenden, Informationsabend über die Ausrichtung und Ziele der Stützpunktschule mit „ins Boot geholt“. Die theoretischen Inhalte der 2015 neu geschaffenen Judo/Sportklassen konnten dann ausgiebig, praktisch, bei der Mottoeinheit der Kinder weiter verfolgt werden.

Ein bisschen wurde auch an deren eigenen Grenzen gearbeitet: Abschluss des Training bildete für alle Judoka das Überwinden der „blauen Wand“, welches auch allen – notfalls mit gemeinsamer Hilfe der anderen Judoka im Team – gelang. Uns Trainer und den Kindern hat der „Way to Rio“ jedenfalls riesigen Spaß gemacht. Für die Eltern winkte als Belohnung zumindest ein ruhiger Abend durch müde Kids; vielleicht wurde dieser durch die, als Goodies ausgegebenen, Luftrüssel in brasilianischen Farben etwas herausgezögert aber dann…

Text/Fotos

Jens Erbstößer
JUDOKAN Aschaffenburg e.V.
08.02.2016

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